Wie für die hygienische und mikrobiologische Qualität der Thermalschlämme garantiert wird

Die hygienische und mikrobiologische Qualität der Thermalschlämme: Eine Pilotstudie in den Einrichtungen im Euganeischen Distrikt, die Thermalbehandlungen durchführen.

Die Beurteilung der hygienischen Aspekte mikrobiologischer Art der Thermalschlämme ist auch heute noch ein Thema, das vertieft werden muss. Diese Studie, die in Zusammenarbeit mit dem Institut für Hygiene der Universität Padua durchgeführt wurde, befasst sich mit der Qualität der mikrobiologischen Hygiene der Thermalschlämme und hat dazu die komplette Kette zur Erzeugung der Schlämme untersucht. Im Laufe eines Jahres wurden jeweils zwei Schlammproben von 30 Thermaleinrichtungen im Euganeischen Distrikt entnommen. Für die Analyse dieser Proben war es erforderlich, ad hoc entsprechende Laborverfahren zu entwickeln. Es wurden zahlreiche Indikatorparameter geprüft, darunter die Gesamtzahl der Mikroorganismen, die bei einer Temperatur von 22°C, 37°C und 55°C gewachsen sind, die Gesamtzahl der coliformen Bakterien, Escherichia coli, Enterokokken, Staphylococcus aureus, Pseudomonas aeruginosa, sulfitreduzierende Clostridien und Dermatophyten.

 


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Die statistische Bedeutung der Unterschiede, die bei den beiden Probenahmen ermittelt wurden, und der Zusammenhang zwischen den verschiedenen Parametern, die für die Studie berücksichtigt wurden, wurden sorgfältig anhand von insgesamt 180 Proben bewertet. Da sich die Becken, in denen der Fango reift, im Freien befinden, wurde wie zu erwarten das verbreitete Vorhandensein von Mikrobenarten festgestellt, die in der Umwelt vorhanden sind, sowie einige Hinweise auf die Übertragung von Mikroorganismen von der Haut der Patienten auf den Fango in der Phase direkt nach der Behandlung im Behandlungsraum. Im Hinblick auf die hygienische Qualität stellt die korrekte Einstellung der Temperatur des Thermalwassers einen kritischen Faktor dar. Für eine optimale Reifung des Thermalschlamms ist zwar eine Höchsttemperatur erforderlich, die über 50-53°C liegt, aus der Studie geht jedoch hervor, dass eine Pasteurisierungsphase bei 60-62°C direkt nach der Verwendung des Fangos für die Therapie ausdrücklich empfohlen ist, um eine Desinfizierung der Heilschlämme (Peloide) zu gewährleisten. Dies gilt insbesondere auch deshalb, weil es sich bei Thermalschlamm um einen nicht-erneuerbaren Rohstoff handelt, der mit Sorgfalt und ohne Verschwendung bewahrt werden muss. Bei der Beurteilung der hygienischen Qualität des Thermalschlamms sollten folgende Richtlinien beachtet werden: kein Vorhandensein (d.h. keine koloniebildenden Einheiten (CFU)/g) von Escherichia coli, Pseudomonas aeruginosa, Staphylococcus aureus und Dermatophyten.

Die Schlussfolgerungen der Arbeit empfehlen höchste Sorgfalt bei der Verwaltung der Temperaturwerte in den verschiedenen Phasen der Fangoreifung im Becken, um auf der einen Seite eine maximale therapeutische Wirkung des Heilschlamms zu gewährleisten und auf der anderen Seite für absolute hygienische Sicherheit zu garantieren.


Die komplette Studie ist für die Öffentlichkeit verfügbar: Microbiological Hygiene Quality of Thermal Muds: A Pilot Study in Pelotherapy Facilities of the Euganean Thermal District (NE Italy)