Badetherapie und Hydrokinesiotherapie
Die Badetherapie besteht darin, den Körper in eine mit reinem, warmem Thermalwasser gefüllten Wanne einzutauchen, das mit Ozon angereichert wird. Das Thermalwasser besitzt einen sehr wichtigen Mehrwert: es erleichtert die Tätigkeit des Stütz- und Bewegungsapparates unseres Körpers. Im Wasser werden die Bewegungen lockerer, die Muskeln entspannen sich und der Schmerz lässt nach.
Die Strömung der Ozonbläschen führt zu einer tiefen, gefäßerweiternden Aktion. Die Badetherapie erfolgt in individuellen Wannen, mit oder ohne Hydromassage. Die Thermalwassertemperatur liegt bei 36-38°C. Die Sitzungen, die circa 15 Minuten dauern, werden in Zyklen von 12 Anwendungen (eine pro Tag) wiederholt. Normalerweise schließen sie die Thermalfangoanwendung ab. Die chemische Zusammensetzung des Thermalwassers begünstigt auf natürliche und wirksame Weise die Heilung von chronischen Entzündungsprozessen.
Das Thermalbad ist besonders geeignet, um Muskelatrophie (Muskelschwund) oder Schmerzen zu bekämpfen, die die Gelenke betreffen.

Die Hydrokinesiotherapie (Rehabilitation und Physiotherapie im Thermalwasser) nutzt die chemisch- physikalischen Eigenschaften des Wassers zu therapeutischen Zwecken. Sie findet im Thermalschwimmbad statt, wo der Körper um ca. 90% seines Gewichts leichter wird. Dadurch können Reha-Übungen mit weniger Anstrengung ausgeführt und eine sanfte, stufenweise Besserung der Muskeltätigkeit erreicht werden.
Die Hydrokinesiotherapie ist die ideale Behandlung, um Muskelschwund nach oder vor einem chirurgischen Eingriff zu verbessern und die Zeit bis zur normalen Beweglichkeit von traumatisierten oder überbelasteten Gelenken zu verringern. Diese Therapie begünstigt auf natürliche Weise die Wiederherstellung der Effizienz des Stütz- und Bewegungsapparates und eignet sich auch für Gelenkpathologien, die durch den Alterungsprozess bedingt sind.